Wenn Zeiten sich wandeln

europafahne10So geschehen auch Wunder, welche zum Ziel haben bezüglich ihrer Handlung in die Geschichte einzugehen. Kuba und die Vereinigten Staaten von Amerika nehmen ihre Botschaften wieder in Betrieb und die USA, nein vielmehr Barack Obama, will das Handelsembargo gegenüber Havanna weitestgehend lockern – aufheben.

Ein lobenswerter Schritt, welcher bereits vor Jahrzehnte zu begehen, doch dazu fehlte den amerikanischen Präsidenten durchaus der Mut. Obama tut ihn nun, diesen Schritt, wenngleich im die Gefolgschaft im Kongress und Repräsentantenhaus verweigert ist.

Amerika tut sich schwer, sich weiter zu entwickeln, verharrt stetig in der Vergangenheit, im Glauben daraus neuen Mut zu schöpfen. Der Tanker USA ist durchaus in die Jahre gekommen, verblast zusehends und verliert ständig an Fahrt. Dem Ziel, der Welt, Amerikas Stempel aufzudrücken entrückt stetig, das vertrauen in die ergraute Nation schwindet zusehends. So bleibt der Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Doch Ideologien ist mit althergebrachten Strategien nicht beizukommen. Das ist zu wenig wenn man in der Welt bedeutend sein will.

Im Brackwasser USA tummelt sich Europa, fühlt sich dabei pudelwohl, schwelgt in der Hoffnung zu überleben verspielt dabei gänzlich seine Identität und Zukunft! Jener Wandel also ist Allenortens angelangt, wird fortwährend kapitalisiert, zurück bleiben da die vielen Millionen hoffnungslosen und die restaurierten Denkmäler, wobei letzteres Reisende an Europa erinnern wird. Europa vom Wandel ergriffen und doch Zukunftslos, taumelt weiter dahin und hofft auf bessere Zeiten und dies seit nunmehr einem Jahrzehnt lang.

Aus dem kollektiven Gedächtnis hat die Politik die Tatsache verdrängt: Das einst (vor 30 Jahren) ein Lohn beschäftige eine ganze Familie ernährte. Ein Haus baute. Und der Familienurlaub nach Italien war auch noch drin. Und heute? Zwei Einkommen sind nötig um überhaupt über die Runden zu kommen, für eine eigenes Haus, oder einen Urlaub bleibt nichts mehr übrig. Kinder werden in Kitas versorgt. Papas und Mamas arbeiten am Wochenende noch in der Tanke. Wobei die Reichen im selben Zeitraum ihr Vermögen verdreifachen konnten, dank Steuervorteile und sinkender Löhnen. Die Weltbevölkerung schuftet für wenige reiche, was unumkehrbar scheint. Die reichen kaufen sich Inseln, königliche Anwesen und vieles, aus erzwungener staatlicher Privatisierungen, wobei europäische Politiker als Gerichtsvollzieher fungieren.

Noch nie gab es in Europa so viele Menschen die auf fremde oder staatliche Hilfe angewiesen sind. Noch nie gab es so viele Kinder in Europa, die in Armut aufwachsen müssen. Noch nie, lebten so viele Rentner unterhalb dem Existenzminimum. Und noch nie waren so viele junge Menschen arbeitslos. Noch nie war die Selbstmordrate so hoch , wie heute. Noch nie, leben so viele Menschen auf der Straße. Noch nie gab es so viele Wirtschaftsflüchtlinge wie heute. Noch nie war die Zukunft Europas so ungewiss wie heute. Noch nie war die Zahl derer so hoch, die der Politik kein Vertrauen mehr abgewinnen können (65 Prozent).

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