Von wegen Retten

draghi-lagarde10Es gibt derzeit Gipfeltreffen, so wollen wir diese mal benennen, die sehr angesagt sind. Da treffen sich Personen, welche von sich aus behaupten, sie seien durch niemanden und nichts zu ersetzen. Soll heiße ohne diese maßlos übertriebene Arroganz bricht die Weltordnung vollkommen in sich zusammen. Was rückblickend in der Menschheitsgeschichte keinesfalls zutreffen ist.

Nun den! So treffen sich wieder einmal die EU Finanzminister und Regierungschef. Ihr Thema: Die Rettung Europas! Zu gegen sind, der Chef der EZB, Mario Draghi und die Chefin des IWF, Christine Lagarde, jene Leuchttürme des Raubritter – Kapitalismus, welcher Millionen europäischen Bürger bisweilen in Armut trieben. Menschen die nun wertlos sind in einer Gesellschaft die nur noch vom Wachstum getrieben ist.

Der IWF ein Zusammenschluss internationaler Finanzsysteme, in dem die USA den größten Einfluss hat. Somit trägt Washington mit bei, wenn es darum geht, Staaten wie im Falle Griechenland, zu end- demokratisieren. Nun muss Athen dem IWF bis 30. Juni 2015 gut 1,6 Milliarden zurückzahlen, was es nicht hat und deshalb auf Auszahlung des zweiten Rettungspaket angewiesen ist. Und hier schlägt nun die end- demokratisierungs- Falle zu! Die Auszahlung wird nur unter Erfüllung jener Auflagen gewährt, welche der IWF vorweg beschlossen hat. Werden die Auflagen nicht vollständig erfüllt, gibt es kein Geld! Wodurch jede Regierung zum Vasallen des IWF wird. Parlamentarische Beschlüsse werden somit zu reine Formsache!

Und im Falle Griechenland hat jene end- demokratisierungs- Falle nunmehr katastrophale Auswirkungen angenommen, welche ohne Schuldenschnitt nicht mehr zu lösen ist. Den wenn Griechenland weiter soziale Einschnitte vornehmen muss, um die Restsumme von 7,2 Euro (zweite Rettungspaket) zu erhalten, welche voll und ganz bis zum 30. August 2015 rein zur Schuldenrückzahlung dienen, bleiben Athen immer noch 317 Milliarden an Rest- Schulden plus jene 90 Milliarden, welche die EZB seit Februar 2015 an griechische Banken zahlte um zahlungsfähig zu bleiben. Wieweit sollen die Renten noch gekürzt, die Steuern erhöht, der Sozialstaat aufgelöst werden, weil Griechenland ein 3, 4, 5, Rettungspaket braucht?

Seit fünf Jahren haben uns jene Verantwortlichen belogen und betrogen und sie machen vollmundig weiter. Gerettet wurden nur Banken- sowie die Kapitalwirtschaft auf kosten der Steuerzahler! Der Raubritter Kapitalismus und sein System gilt es zu retten und nicht Griechenland mit seiner neuen demokratisch gewählten linken Regierung, die jenen in Brüssel, Berlin, Paris und Washington ein Dorn im Auge ist.

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