Wohin?

Holl Sark 2Eine Nation die sich wieder zu finden glaubt, indem es althergebrachtes auferstehen lassen will. Wobei viele Franzosen dem Altem, einem starken selbstbewusstes Frankreich, welches geradewegs an Selbstvertrauen strotzt und französische Politik gestaltet, herbeisehnen. Verschlafen, Präsenz los, abgetaucht, nacheilen, so ist die Wahrnehmung vieler Franzosen, wenn sie an ihr Frankreich heute denken!

Gewiss stehen die Präsidentenwahlen erst in 2017 an, doch jene Wahlen gelten bereits als dessen Vorboten, indem sich nun auch noch, der einst abgewickelte Sarkozy tummelt. Jener völlig lupenreiner Demokrat also, der für Geld alles tut.

Im Ergebnis ist bereits abzulesen, welcher Wandel sich in Frankreich vollzieht. Der herrschenden Partei kommen die Wähler ab, welche sich nunmehr neu orientieren. Zumale das Erscheinungsbild der regierenden Sozialisten vollendest dazu beiträgt.

Orientierungslos wirkt Frankreichs Präsident Hollande, wenn er sich wieder einmal im Schlepptau von Kanzlerin Merkel befindet und jene in Rosen bettet. Frankreichs einstiger Glanz ruht dahin, im nirgendwo! Wie ein domestiziertes Hündchen fügt sich Frankreich in sein Schicksal, dabei zu sein, wenn es um die große Politik geht.

So fügt sich Paris, darf hier und da militärische Präsenz aufbieten, im Kampf um Rohstoffe und wirtschaftlichen Interessen, für jene, deren stetiges Wachstum, dessen Reichtum und somit deren überleben sichert. Frankreichs Lebens-Biografien ähneln jenen Staaten in Europa, welche bereits den Regeln des internationalen Kapitalismus folgen.

Politik die nur noch angepasst wird, anstatt zu gestalten, verordnet dem Land jene Gleichheit, die mit Identifikationsverlust einhergeht. Vom einstigem Zauber einer Nation, verbleit dann nur noch eine leere Hüllen, welche sich in Gestalt, trostloser einheitlichen Städten manifestiert, in denen der Mensch als billige Arbeitskraft präsent ist.

Leben wie Gott in Frankreich: Eine Metapher aus längst vergangenen Zeiten!

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