Und weiter so

museum10Die Tage des Aufbruchs, eines Neubeginns neigen sich nun dem Ende hin! Kurz war er, der Sturm, welchen die neugewählte griechische Regierung in der Eurozone entbrannt hatte. Entsagen wollte man, jener drakonischen Strafmaßnahmen, die das Land tief in die Deflation und Millionen Menschen in das Nichts mehr haben verbannt hatte. Nun obsiegt jene Macht also, welche die Welt regiert: Der Kapitalismus!

Sich beugen, sich in die Knechtschaft fügen, das muss die griechische Regierung, will sie weiterhin in der Eurozone verbleiben und somit vom der Brust der EZB gesäugt. Ertragen jene unmenschlichen Auflagen, bis das letzte noch verbliebene im Lande kapitalisiert worden ist.

Die Geier vereint unter dem Dach von Europäischer Union, IWF und EZB, warten nur darauf, Mensch wie Land in ihrer unendlichen Gier weiter ausbeuten zu dürfen. Den in keinem anderen EU- Mitgliedsland wurden jene Hindernisse, Tarifautonomie, Kündigungsschutz, so sorgfältig bei Seite geschafft, wie in Griechenland. (Portugal, Spanien und Irland). Ein Paradies wurde geschaffen, für all jene die sich nur bereichern wollen, auf kosten der Allgemeinheit.

Alsdann entscheiden über euren verbleib, jene EU Staaten, die der Griechenland- Hilfe per Verfassung zustimmen müssen. Wobei in einem Land, ab März 2015 Parlamentswahlen anstehen und die Frage über eine weitere Griechenland- Hilfe bitte aus dem Wahlkampf heraus zu halten sei, da man ansonsten Verwerfungen im Wahlergebnis befürchtet (rechts und links).

Aber ihr Griechen seit euch versichert! Gewiss verstehen in allen EU Parlamenten, keine 5 Prozent der Abgeordneten, über was sie da eigentlich entscheiden. Sie hängen letztlich auch nur an der Brust die sie säugt.

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