Darum

apetoUnd weiter ringt Poroschenko um Anerkennung, welche er aus Washington und Brüssel erbittet. Doch zuvor wird von ihm, jener Schokoladenbaron der er nun mal ist, erwartet, die Gebiete welche von den Separatisten besetzt und in die Unabhängigkeit geleitet, in Schutt und Asche gebombt. Wahrlich ein schrecklicher Gedanke, zumal sich der Westen als Freiheitsliebende Gesellschaft ohne Zwänge darstellt und nun entblößt als einzige legitime Herrschaftsinstanz versteht. Welche zum Ziel hat, die Ukraine nach Befriedung auszubeuten. Wobei der Ausbeuter selbst Opfer somit Leistungssubjekt ist, als Herr und Knecht in einer Person.

Darum: Wenn der Osten der Ukraine schon verloren sein soll, dann soll nichts zum Überleben bleiben. Jenes charakteristisches Muster also, welche die Handschrift der westlichen Allianz trägt. So bereits zu bewundern in Libyen, Syrien, Irak und Afghanistan.

Jene Friedens Matrize, die, woran sich schon im vornherein keiner der Protagonisten zuhalten glaubte, da deren Inhalt keinerlei Wertigkeit darbietet und somit nur Schein ist, um die Gemüter der Dummheit zu besänftigen. Daraus leitet nun Poroschenko Ansprüche ab, die sein vorgehen rechtfertigen sollen, verkennt dabei seine absolute Unfähigkeit, im Sinne eines souveränen Staatsmannes zu handeln. Von Abhängigkeit geprägt, sinniert er vollmundig unentwegt, geistigen Müll!

Zu verhindern grillt es, eine Landbrücke herzustellen, zwischen der Krim und jenen Gebieten die von den Separatisten, Autonom Verwaltet werden. Wozu es militärische handhabe bedarf, welche von der westlichen Allianz großzügig dargeboten wird. Dabei bedient sich Kiew kampferprobten Söldner, die wiederum als Milizeinheiten in Privatarmeen, unter örtlichen Oligarchien dienen, inklusive Kriegsverbrechen!

Zurück bleibt eine zerstörte Provinz, wo das Überleben im täglichem Kraftakt endet und die Zukunft mehr als ungewiss ist. In ständiger Perspektivlosigkeit, nur dem atlantischem Bündnis verpflichtet, hat Deutschland als auch Frankreich seinen guten Ruf verspielt, zumal beide, Februar 2014, im Übergangsabkommen mit gezinkten Karten aufwarteten und den Sturz Janukowytsch besiegelten. Von da an wurden einseitig Fakten geschaffen, ohne Einbindung Moskau.

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