Auf ein neues

bratusek10Nun ist es gewiss, die neue EU Kommission steht fest. Allen voran votierten Konservative, Sozis und Liberale für jenes Konglomerat, welches bereits in seiner Entstehung, auserlesen war. Junker Mannschaft ist somit, die Präferenz aller Staats- und Regierungschefs, innerhalb der EU.

Gut, dem EU- Parlament gesteht man ein Auswahlkriterium zu, welches jene zukünftige Kommissare durchlaufen. Wobei es eine Wackelkandidatin gab, die alsgleich ausgetauscht worden ist, um das ganze Kommissions- Karussell nicht zu gefährden. Denn die Parlamentarier können nur alle EU- Kommissare, also alle 27 wählen.

Jene Kandidatin also, die schön brav, alle Maßnahmen (Steuererhöhung, Kürzungen bei Renten- Sozialausgaben- und im Gesundheitswesen sowie Privatisierung von Staatsbetrieben) aus Brüssel umsetzte, in ihrer damaligen Funktion, der Regierungschefin, ist ihre eigener Korrupter Regierungsstiel nun zum Verhängnis geworden? Gewiss eine Ausnahme!

Alsbald nimmt nun die neue EU- Kommission ihre Arbeit auf und will Wachstum fördern und die Arbeitslosigkeit bekämpfen. Nichts neues somit. Junker will dazu 300 Milliarden Euro aufwenden und investieren, in was, das verrät er nicht! Derweilen ist in den vergangenen fünf Jahren die Zahl derer, die in Armut leben auf 50 Millionen Menschen angestiegen. Alleine in 2013 und 2014 um jeweils 15 Prozent. Bis 2020 ist mit 100 Millionen Europäern zu rechnen, die in Armut leben müssen.

Eine Herkules Aufgabe, welche Junkers Worte zu bewältigen hat, will er sein Ziel erreichen. Zumale die übergewichtigen Nationalstaaten vor den selben Herausforderungen stehen und zu Wahlterminen Erfolge aufzeigen müssen, wollen sie wieder gewählt werden! Dabei steigt die Zahl derer, die in prekären Beschäftigungs- Verhältnissen beschäftigt sind. Wobei deren Lohn nicht ausreicht, um in Würde zu leben und somit auf das zu tun der Jobcenter und Tafel angewiesen ist. Das selbe Schicksal teilen auch jenen, die im Niedriglohn und Mindestlohn, ihre Ausbeutung beiwohnen müssen. Hinzu gesellen sich nun auch die vielen Millionen Rentner, welche aus ihrem Berufsleben direkt in die Altersarmut wechseln.

Firmen schließen, Produktionen werden immer noch ins billige Ausland verschoben und es wird mehr Menschen gekündigt als neue eingestellt. Dieser nun seit drei Jahrzehnte andauernden Fortgang, soll sich nun umkehren? Ein kaum vorzustellender Traum! Wobei, weder Umwelt, Nachhaltigkeit, Schutz der Privatfähre, Würde und Menschenrechte angedacht ist. Geht es doch nur noch um den Gewinn.

Zu erwarten ist wenig, wenngleich der Neokapitalismus amüsiert seinen Reichtum steigern wird und die Banken ihr Egomanes tun, frönen: Weil der Bürger letztlich für alles haftet. Gewinner sind nur wenige, aber die Verliere, dass ist die große Masse! So die Mitarbeiter von Karstadt, welche nun auf Weihnacht und Urlaubsgeld verzichten müssen, was den neuen Eigentümer freut! Nun wandern, die einst hart erkämpften Leistungen für Arbeitnehmer, in die Taschen von Aktionären und Unternehmern. Der rechtlose Arbeiter und Angestellte, welchen wir glaubten im 20.Jahrhundert überwunden zu haben, kehrt wieder!

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