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Obama Merke99Lauscht man der Tage dem Deutschen Finanzminister, tut sich wundersames auf. Obgleich er stets jene Tugenden darbietet, welche typisch Deutsch sind, wie Fleiß, Korrektheit und Verlässlichkeit, entsprang nun aus seinen Munde ein neues Vokabular, was den Deutschen bis dato, fremd war. Drittklassigkeit!

Schäuble verwendete den Begriff der Drittklassigkeit in jenen Zusammenhang, welcher derzeit die ganze Republik beschäftigt. Die Spionage- Aktivitäten der USA auf Deutschen Boden! Womit er das Anwerben jenes BND Mitarbeiter beschreibt, der nun aufgeflogen ist. Dieser soll Drittklassig sein. Gut, Schäuble kann das sicherlich einschätzen. Schließlich war er vor Zeiten, selbst Innenminister somit oberster Chef deutscher Geheimdienste. Doch nun, dürfte jedem im Lande klar sein, dass die USA nicht nur alle technische Kanäle anzapft, sondern direkt deutsche Geheimdienste mit Maulwürfen bestückt hat. Laut Bundesregierung arbeiten sowieso jene Dienste eng und vertrauensvoll zusammen, warum also diese prekäre Aufregung?

Zum Tun verdonnert, ergreift Berlin nun die Aktiva, indem politische Aktivisten zu Wort kommen. Die USA öffentlich Abmahnen und dessen IT Spezialisten des Landes verweisen. Das soll Stärke bekundet und die aufgewühlte Volksseele befrieden. Was bitter nötig ist, da sich hierzulande mehr als 70 Prozent, von der amerikanischen Politik, verarscht glaubt, und jene das Freihandelsabkommen mit den USA auf Dauer ausgesetzt wissen wollen.

Wen gleich die USA fortan behauptet, ihre Aktivitäten dienen nur der Terrorbekämpfung, tut sich hierzulande die Regierung schwer dies glaubwürdig zu vermitteln. Schon vor einem Jahr wollte man dazu die NSA Affäre, per Pressemitteilung, für beendet erklären und stocherte fortan Monat für Monat im Sumpf von geistiger Ödnis umher. Allen voran die Regierung und deren Advokaten, die viel erklären und Reden, aber nicht tun um die Daten der Bürger vor dem massenhaften Daten- Diebstahl der amerikanischen Geheimdienst zu schützen.

Das die Opposition abermals die Aussetzung der TTIP Verhandlungen fordert um die USA unter Druck zu setzen, stößt in Regierungskreisen auf taube Ohren. In Berlin steht das Abkommen auf Platz 1. der Agenda und in Bayern glaubt man gar: Das das TTIP notwendig ist, für einen freien Welthandel. Gut, in Bayer gehen die Uhren halt anders.

Wo die Politik versagt, ergreift der Bürger das Zepter des Handelns, indem er Verzicht übt und sich weigert US- Produkte zu kaufen. Die Anzahl derer steigt ständig und erfreut sich in Europa- wie Weltweit an Beliebtheit.

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