Wenn einer eine Reise tut

merkel-steinmeier99Geht man im Allgemeinen davon aus, dass der Reisende viel zu erzählen hat. So der Volksmund. Nun reiste Frank Walter Steinmeier nach Washington, er tat es seinem Vorgänger gleich, um, wie schon Friedrich, ein Abkommen zu erwirken, welches die Spionageaktivitäten der USA auf deutschen Boden, für die Zukunft regeln sollte. Unverrichteter Dinge, kehrt Steinmeier, der ein hohes Ansehen in den USA geniest, zurück. Will heißen: Die Amerikaner machen weiter, wie gehabt! Ihr Rechtsverständnis beschränkt sich nur auf amerikanische Gesetzgebung. Womit Europäisches sowie Deutsches Recht ins absurdum abdriftet.

Mehr als ein loses Händeschütteln war nicht drin, und Merkels Volontär tat gut darin, kein großes Aufsehen in der deutschen Öffentlichkeit, zu erregen. Kurz um: Wir durften schöne Bilder beiwohnen, welche rasch am mediale Interesse verloren, da sich die Ereignisse in der Ukraine zuspitzten.

Zu erwähnen ist noch, dass das Kanzleramt klarstellt, mehr für den Schutz von Kommunikations- Daten, aller Bundesbürger, zu tun. An diese Stelle darf laut gelacht werden. Man bedenke: Merkel will aus der Presse erfahren haben, das die NSA ihre Telefon abhört! Worauf die Amerikaner erklären (weitläufig Umschreiben) in Zukunft nur noch die Anrufer Merkels abzuhören, womit Merkel Telefon absolut integre wird. Von all dem haben deutsche Geheimdienste nichts gewusst, auch sie bedienten sich der Medien.

In wenigen Wochen reist Merkel in die USA, darf  Händeschütteln und Reden halten. Schließlich will Merkel das Freihandelsabkommen mit den USA, da ist kriechen angesagt, wer will schon eine hoch geschätzten Freund verprelle! Ach wenn einer eine Reise tut, hat er was zu erzählen, mehr aber nicht! In wolkigen Worten wird uns dann, das Nichts erreicht zu haben, beschrieben, wenn gleich das  Freihandelsabkommen, hinter verschlossen Türen weiter verhandelt wird.

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