Troika tutet wieder

griechenland 66Der Tage verweilt die Troika wieder einmal in Griechenland, will heißen, die Griechen müssen noch mehr sparen. Im Gepäck haben sie die alt bewerte Forderung: Menschen entlassen und die Stadtsausgaben weiter reduzieren. Alternativlos lautet der Kanon aus Brüssel, Washington und Frankfurt, es gilt den Finanzkapitalismus zu retten und nicht die Menschen.

Die Weisen der Troika tappen hinsichtlich einer Zukunft für Griechenland föllig im dunkeln. Nun sind mittlerweile 30 Prozent der Bürger in Griechenland Arbeitslos. Die Jugendarbeitslosigkeit erklimmt jene 50 Prozent wie sie schon in Portugal, Spanien, Irland und Italien vorzufinden ist. Aber was soll’s Hauptsache die Zahlen stimmen. Derweilen sinken die Staatseinnahmen und steigen die Staatsausgaben, nun wird den bedürftigen, Rentnern und arbeitslosen das letzte Hemd genommen, auf das das es dem griechischen Staat bald besser ergeht. Keiner weis wann eine Erholung einsetzen wird.

Die griechische Regierung arbeitet auf Sicht, sie ist vorhanden und reagiert sobald Anweisung aus Berlin oder Brüssel eintreffen. Nun bekämpft sie den rechten Populismus und läst Frontex die Grenzsicherung neu gestallten.

Weitere 15 Milliarden Euro braucht das Land, um nicht pleite zu gehen. Das wird bis Juni 2014 reichen und dann? Keiner weis es und keiner hat eine Idee! Wer kann verläst das Land, wodurch Griechenland die Zukunft abhanden kommt. Die Armut wächst, das Elend ist nicht zu übersehen. Die Gehirnwäsche geht weiter, dabei konzentriert sich der Fokus nur auf dem Kapitalmarkt, das Vertrauen der Investoren, welche sich Geld von der EZB zu 0,25 Prozent Zinsen leihen und dies dann für 3 ,4, 5 oder 6 Prozent an den griechischen Staat weiterreichen, mit der Gewissheit sie bekommen lasse zurück.

Wen nur noch Geld die Welt regiert, bleibt wenig Platz für Mensch und Natur. Ich bin mir sicher das 99 Prozent der Weltbevölkerung meiner Meinung sind. Und bekanntlich kann man Geld nicht Essen. Verändern wir die Welt!

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