Obamas Angriff

Heute stürzte sich die Weltpresse auf eine Kampfansage Obamas, die gegen den syrischen Präsidenten gerichtet war. “Sollte das Regime in Damaskus gewillte sein, Chemische- oder Biologische- Waffen in die Kampfhandlungen einzusetzen, sieht sich Amerika gezwungen militärisch einzugreifen”. Eigenartig: Denn schon vor einem Monat hat Barack Obama die selben Worte gewählt, was die Medien ignorierten.

Wie dem auch sei, greifen nun die Medien weiter Details auf! Syrien verfüge über das größte Chemie- und Biologische Waffen-Arsenal. Das erinnert mich sehr an Colin Powell der jene Geschichte mit beeindruckenden Bilddarstellungen im Plenum der UN- Vollversammlung darbot. Nur damals war der Übeltäter Saddam Hussein (Irak). Die angeblich Vernichtungswaffen, hat man bis heute nicht gefunden. Was folgte war der Irakkrieg, ohne UN- Mandat. Amerika hat einen präventiv- Krieg geführt. Ein Einmaliger Vorgang in der Geschichte der UN.

Amerika ist nicht kriegsmüde, wie Obama behauptet. Der Krieg gegen das Böse beflügelt Amerikas Wirtschaft, schafft und sichert Arbeitsplätze und sorgt dafür das der immense Energiehunger der USA gestillt werden kann. Auf welche Rohstoffgiganten (Öl und Gas) hat Amerika keinen Einfluss: Genau; Russland und Iran. Und beide Länder sind indirekt mit Syrien verbunden. Russland verfügt über eine Marinestützpunkt an der syrischen Küste und der Iran politische wie religiöse Beziehungen zu Syrien (Libanon, Hissbolla, Gaza, Palästina).

Das Regime in Teheran ist Amerika schon länger ein Dorn im Auge. Dessen Sturz ist oberste Prämisse. Etliche Versuche sind bis weil gescheitert. Nun will man den Iran direkt in den Syrien- Konflikt hineinziehen. Wie, dass spielt keine Rolle, es muss nur vor der Weltöffentlichkeit glaubwürdig sein.

Also, wie war das damals unter Bush? Erst Afghanistan und dann der Irak. Und in diesen Konflikt geht es nicht um Syrien, nein es geht um den Iran. Durch Syrien soll nur eine Gas- und Öl- Pipeline führen, die gibt es auch in Afghanistan.

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