Europa blickt nervös nach Griechenland

Eurogruppen-Chef Juncker warnt die Griechen vor einem Euro- Austritt!

Juncker: Über die Substanz des Sparprogrammen für Griechenland kann nicht verhandelt werden. Eine Sonderbehandlung Athens kommt nicht in Frage. Die neue griechische Regierung muss weitere 11,5 Milliarden Euro einsparen, sollten weiter Finanzhilfen gewährt werden, so die deutsche Kanzlerin Angela Merkel.

Nervös schaut das Kapital auf die am Sonntag stattfindende Parlamentswahl in Griechenland. Von der Entscheidung der Griechen hängt viel ab, ob das Land in der Eurozone bleibt. Verabschiedet sich Griechenland von der Einheitswährung, könnte eine Währungskrise ganz Europa erschüttern. Derweilen stehen Notenbanken und Politik bereit, um auf einen möglichen Absturz der Märkte schnell reagieren zu können.

Die Griechen können sich entscheiden zwischen der konservativen “Neuen Demokratie” (ND) und dem Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA). Während ND-Chef Antonis Samaras die Sparauflagen der internationalen Geldgeber nur nachverhandeln will, verspricht SYRIZA-Chef Alexis Tsipras seinen Landsleuten, die Vereinbarungen komplett aufzukündigen.

Am Sonntag entscheiden der griechische Wähler nicht über die Zukunft Europas und der Währungsunion, sondern über die Souveränität Griechenlands. Die Konservativen werden das Land weiter spalten, in Arm und Reich, Rentner, Sozialkassen, Bildungs- und Gesundheitssystem plündern um dem Kapital weiter dienen zu können. Es steht viel auf dem Spiel, doch letztlich geht es um die Menschen.

Griechenland muss sich nun entscheiden, will es, dass seine Bürger in Würde leben können oder will es als Schuldner Haften und abbezahlen was andere verursacht haben.

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